Schweine. Grippe!

Ja, wir haben es getan. Wir haben uns gegen die Schweinegrippe impfen oder besser gesagt immunisieren lassen. Obgleich wir höchste Zweifel an dem Lebendimpfstoff hegen. Zumal wir den Verdacht nicht loswerden, dass die Angstmacherei vor allem durch die kommerziell angetriebene Pillen-Lobby in den sensationssüchtigen Medien angeheizt wird. Widersprüchlichkeiten sowie zweifelhafte und nicht ausreichend getestete Qualität des Schweinegrippe Impfstoffs sorgen für den Rest.

Risikoevaluierung

Wie auch immer. Wir haben eine neugeborene Tochter, die in die Risikogruppe der extrem gefährdeten Personen fällt. Während bei Erwachsenen und Kindern die Auswirkungen der Schweinegrippe einer „normalen“ Grippe ähneln, besteht bei Babys die Gefahr, dass diese Grippeform zum Tode führt. Entsprechend riet uns unsere Kinderärztin dazu, dass „wir“, also Mama, Papa und Bruder, uns zu ihrem Schutz impfen lassen sollten. Letztlich sind es „wir“, die sich den Schweinegrippevirus im Kindergarten oder bei der täglichen S-Bahnfahrt zur Arbeit einfangen und an unser Baby übertragen können. Zu allem Übel ist in unserem Kindergarten bereits der erste Fall der Schweinegrippe aufgetaucht. Unser Sohn hat also Kindergartenverbot.

Autsch. Spritze.

Gesagt getan. Trotz der oben angeführten Bedenken, haben wir uns also für eine Familien-Schweinegrippeimpfung entschieden. Während Papa und Mama die volle Dosis per Pieks in den Oberarm bekommen haben, hat unser vierjähriger Sohn die halbe Dosis in den Oberschenkel erhalten. In wenigen Wochen bekommt er die 2. Dosis. Einen vollständigen Immunschutz sollte man nach 10-12 Tagen haben. Wir sind gespannt. Das Baby wurde natürlich nicht geimpft.

Nach der Impfung ist vor der Impfung?

Wir alle drei hatten den Spritzeninhalt deutlich gespürt. Die Schmerzen an der Einstichstelle waren sehr unangenehm, teilweise sogar stechend. Auch eine stärkere Schwellung haben wir beobachtet. In der Nacht (~15 Stunden nach der Impfung) wachte unser Sohn plötzlich mit sehr hohem Fieber auf. Ein Zäpfchen und ein kalter Stirnwickel sorgten dafür, dass das Fieber rasch wieder sank. Es blieb damit bei diesem einen Fieberschub. Eltern sollten also auf jeden Fall auch in der Nacht nach ihren frisch geimpften Kindern schauen. Meine Frau und ich hatten am Abend einen etwas weicheren Stuhl, sie zudem etwas Porbleme mit dem Kreißlauf. Ob das aber alles Folgen der Schweinegrippenimpfung ist, können wir nicht sagen.

Ob das letztlich eine gute Idee war, wird sich zeigen.

Autor: Ideen-GBär

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