Glauben hörbar machen

Eigentlich eine gute Idee, den Schwerhörigen da Gesagte hörbarer zu machen. Im Fall dieses Aushanges in einer Kirche im Sauerland, meinem kritischen Blick in Richtung Kirchenglauben und den aktuellen Vorfällen rund um die lieben 2.0 Geistlichen, die durch ungeheure Kinderliebe und phrasenschweinreiches Anbehehlen bekannt werden, frage ich mich, ob das ein erster Schritt in Richtung Aufklärung ist.

Will die Kirche, dass man ihr besser zuhört und anfängt zwischen den Zeilen zu lesen? Das würde doch jeden Gläubigen dazu ermuntern selbst mal nachzudenken. Über sich, seine Umgebung, der Kirche, dem Glauben? Hilfe, am Ende schlägt genau diese eine Kürche quer und fordert die nun Hörenden auf dem hoffnungslosen Klingelbeutelkreuzug Einhalt zu gebieten?

Der Glaube hat sicherlich seine guten Seiten – unabhängig davon ob religös oder nicht. Auf jeden Fall gilt’s aber das eigene Gehirn einzuschalten und auch auf der Exorzistenbank mitzudenken. Nicht alles ist Gold was glänzt. Obgleich die letzte Aussage für den Vatikan wohl doch zutrifft. Ob und wie dieser reichtum dort zu rechtfertigen ist … nun ja. In diesem Sinne. Gute Ideen sterben durch Psalme und Fürbitten nicht aus.

Oder?

Ein guter Christ hält einfach mal die Schnauze

Autor: Ideen-GBär

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