Der Weichspüler – ein Waschhilfsmittel mit einem besonderen Effekt

Der Weichspüler, eine Erfindung des 20. Jahrhunderts, denkt man an vergangene Zeiten, als die Handtücher und auch die Kinderwindel nach dem trocknen knochenhart waren, so ist der Einzug des Weichspülers eine segensreiche Erleichterung für die Hausfrau gewesen. Nicht nur die Trockenstarre nach dem Waschen wird abgemildert, der Weichspüler legt sich um jede Faser, die Folge ist ein weiches Gefühl auf der Haut. Die Textilien weisen eine längere Lebensdauer auf und die Farbintensität der Materialien bleibt erhalten. Kommt die weichgespülte Wäsche in den Trockner, so tritt auch eine elektrische Aufladung der Wäsche nicht mehr auf. Die Wäsche lässt sich leichter bügeln und der Komfort beim Tragen wird erhöht. Auch ein Überschäumen in der Waschmaschine, durch zu viel an Waschpulver, kann durch das zugeben von Weichspüler, zurückgedrängt werden.

Wäsche die aus Microfaser besteht wie zum Beispiel Putztücher, oder Kleidung aus Mikrofaser, ganz besonders die Sympatexjacken sollten und dürfen nicht mit Weichspüler gewaschen werden, die spezielle Imprägnierung wird dadurch zerstört. Auch bei Sportbekleidung aus synthetischen Fasern sollte kein Weichspüler eingesetzt werden, da diese die Oberfläche der Kleidung wie versiegeln, die Folge, der Schweiß kann nicht richtig abtransportiert werden, was ein unangenehmes Gefühl mit einhergehender „Duftnote“ sein kann. Bei Geschirrhandtüchern besteht ebenso ein zu weicher Effekt, die Folge, sie trocknen nicht mehr richtig ab. Vielleicht sollte man diese separat waschen und keinen Weichspüler verwenden.

Wer zu allergischen Reaktionen neigt, musste in früheren Jahren auf den Weichspüler verzichten, da er bei einigen Menschen unangenehme Begleiterscheinungen aufzeigte. Aber mit der Genre der heutigen Weichspüler ist es gelungen, auch diese Reaktionen abzumindern.

Die heutigen Dufterlebnisse beim Weichspüler reichen vom Frühlingsduft bis Sommerduft, von Pfirsischduft bis Kirschenduft. Immer neue Dufttrends kommen hervor und verleihen der Wäsche einen blumigen, frischen Duft, den eigentlich niemand mehr missen möchte.

Als Abschluss sollte man vielleicht darauf hinweisen, dass das Umweltbundesamt den Gebrauch von Weichspülern etwas einschränkt, d.h., man sollte nach Vorsicht dosieren, ganz wie auf den Flaschen angegeben ist und wirklich nur die Wäsche damit pflegen, die keinen Schaden erleidet (Microfaser usw.). Ein Umwelttipp: wer ganz auf den Weichspüler verzichten möchte, der kann seine Wäsche in einen warmen Essigsud einlegen und dann die Wäsche normal waschen, der Essiggeruch verschwindet beim Waschen.

Weichspüler können in jeder Drogerie oder online immer günstig erworben werden. Weichspueler.org bietet eine Auswahl unterschiedlicher Marken-Weichspüler.

Autor: Ideen-GBär

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